TIERVERSUCHE
Wie versprochen kommt nun ein Artikel über Tierversuche. Ich weiß, der Text ist sehr lange, aber ich würde mich trotdzem sehr darüber freuen, wenn ihr euch alles durchlest. Nicht schrecken, weiter unten sind auch Fotos von den armen Tieren, aber auch eine Liste an der ihr sehen könnt, welche Kosmetiker/Marken tierversuchsfreundlich sind.
Den Text habe ich von: http://www.datenbank-tierversuche.de/
In manchen Kreisen wird immer wieder argumentiert, Tierversuche seien ein notwendiges Übel, um uns Menschen vor allerlei Krankheiten zu schützen oder von Leiden zu heilen. Dieses pauschale Heilungsversprechen muss kritisch hinterfragt und die Hintergründe beleuchtet werden. Denn zahlreiche Fakten zeigen, dass der Tierversuch »im Dienste der Medizin« nicht nur verantwortungslos gegenüber fühlenden Lebewesen ist, sondern auch Menschen gegenüber.
Die am Tier künstlich hervorgerufenen »Krankheiten« haben jedoch nichts mit den menschlichen Symptomen, die man versucht zu simulieren, gemein. Tierarten untereinander sowie Mensch und Tier unterscheiden sich grundlegend in Körperbau und Stoffwechsel. Auch wichtige Aspekte der Krankheitsentstehung wie Ernährung, Lebensgewohnheiten, der Einfluss von Suchtmitteln, schädlichen Umwelteinflüssen, Stress sowie psychische und soziale Faktoren werden gänzlich außer Acht gelassen. Ergebnisse aus Studien mit Tieren sind daher irreführend und tragen nichts zum Verständnis über menschliche Krankheiten oder gar deren Heilung bei.
Die Ergebnisse aus klinischen Studien, die meist an jüngeren Menschen stattfinden, sind nicht auf Kinder oder alte Menschen übertragbar und auch geschlechtsspezifische Unterschiede werden unzulänglich berücksichtigt. Wenn schon die Übertragung von Ergebnissen von einem Menschen auf einen anderen aufgrund von alters- und geschlechtsspezifischen Unterschieden problematisch ist, liegt nahe, dass der Tierversuch noch viel weniger Aufschluss über Ursachen und Heilungsmöglichkeiten menschlicher Leiden liefern kann.
Wie ein neues Medikament beim Menschen wirkt, lässt sich also auf der Grundlage von Tierversuchen nicht mit der nötigen Sicherheit feststellen. Erst nachdem eine Substanz am Menschen angewandt wird, ist erkennbar, ob Mensch und Tier vergleichbar oder völlig gegensätzlich reagieren. Dass man sich trotz dieser Unsicherheit auf Tierversuche verlässt, hat fatale Folgen. Immer wieder werden Medikamente, die ausgiebig am Tier getestet wurden, aufgrund schwerer, oft sogar tödlicher Nebenwirkungen, vom Markt genommenen. Allein in Deutschland sterben einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover zufolge 58.000 Menschen an den Folgen von Arzneimittelnebenwirkungen
Zahlreiche Beispiele aus der Medizin belegen, dass Tierversuche nicht geeignet sind, um Rückschlüsse für den Menschen zu ziehen. Täglich kommen weitere Beweise für die medizinisch-wissenschaftli
Von Interesse sind in diesem Zusammenhang auch wissenschaftliche Studien über mögliche Schäden, die durch die Übertragung von Tierversuchsergebnissen auf den Menschen entstehen. Untersuchungen der amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) ergaben, dass 92% der potentiellen Medikamente, die sich im Tierversuch als wirksam und sicher erwiesen haben, nicht durch die klinische Prüfung kommen - beim Menschen zeigt sich entweder gar keine oder aber eine unerwünschte Wirkung. Eine Studie des Cambridge Hospitals und der Harvard Medical School zur Arzneimittelsicherheit über einen Zeitraum von 25 Jahren zeigte, dass rund 20 % der Medikamente, die es auf den Markt schaffen, entweder wieder zurückgenommen werden oder entsprechende Warnungen erhalten. Das »Tiermodell« bietet damit also keine objektive Sicherheit, sondern kann lediglich als Glückspiel betrachtet werden, das im schlimmsten Fall nicht nur für die Tiere tödlich endet, sondern auch für Menschen. Dies bestätigt auch eine Studie der Pharmafirma Pfizer, die aussagt, »man könne eher eine Münze werfen, als sich bei der Frage nach möglichen krebsauslösenden Eigenschaften eines Stoffes auf Tierversuche zu verlassen«.
Aufgrund des falschen Forschungsansatzes wird der medizinische Fortschritt aufgehalten. Damit wird nicht nur Tieren überflüssiges Leid zugemutet, sondern auch der Mensch potentiell tödlichen Gefahren ausgesetzt. Will man menschliche Krankheiten in den Griff bekommen, ist die Intensivierung der tierversuchsfreien Forschung, die sich auf Vorbeugung und Ursachenforschung konzentriert, dringend erforderlich.
Welche Gründe sprechen gegen Tierversuche?
Ethische Gründe:
Tiere, die in Versuchen eingesetzt werden, kennen Freude und Trauer, sie empfinden Schmerz und Angst. Sie haben ein Recht darauf, vor menschlicher Gewalt und Willkür geschützt zu werden. Das Quälen und leidvolle Töten von Tieren ist moralisch verwerflich. Selbst wenn Tierversuche einen Nutzen hätten, was nicht der Fall ist, wären sie ethisch nicht zu rechtfertigen. Bloßes Nützlichkeitsdenken kann und darf kein ärztliches Prinzip sein. Die Verwendung von wehrlosen Tieren aller Art als Wegwerf-Messinstrumente für Forschung und Wissenschaft ist unmoralisch.
Medizinische Gründe:
Die Krankheiten des Menschen können durch Tierexperimente weder in ihren wirklichen Ursachen erforscht noch geheilt werden. Das so genannte »Modell« der Krankheit am künstlich krank gemachten Versuchstier hat außer gewissen Symptomen nur wenig mit der menschlichen Erkrankung gemein, die auch psychische, genetische, ernährungs- und umweltbedingte Ursachen hat. Im Tierexperiment lassen sich diese Einflüsse - zumal in ihrer Wechselwirkung - nicht ausreichend darstellen. Die weit gehende Ausrichtung der medizinischen Forschung am Tierversuch ist eine der Ursachen dafür, dass es trotz millionenfacher Tieropfer, enormer wirtschaftlicher Investitionen und zahlreicher Versprechungen von Seiten der Wissenschaft bei der Bekämpfung von Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Allergien usw. keinen Durchbruch gibt.
Methodische Gründe:
Die Ergebnisse von Tierexperimenten lassen sich nicht mit der nötigen Sicherheit auf den Menschen übertragen. Das Tierexperiment kann keine wirklich verwertbare Aussage darüber machen, ob und inwieweit der menschliche und der tierische Organismus vergleichbar reagieren. Es lässt lediglich eine Hypothese zu, die durch Untersuchungen am Menschen bewertet werden muss. Vorher ist jede Aussage zur Übertragbarkeit der Ergebnisse Spekulation. Eine Folge dieser wissenschaftlich fragwürdigen Extrapolation vom Versuchstier auf den Menschen sind die vielen für sicher gehaltenen Medikamente, welche in den letzten Jahrzehnten trotz exzessiver tierexperimenteller Erprobung wieder vom Markt genommen werden mussten, weil sie beim Menschen - im Gegensatz zum Tier - schwer wiegende oder gar tödliche Nebenwirkungen hervorriefen.
Glaubt mir, dass sind noch lange nicht die schlimmsten Bilder :( Ich hoffe ihr denkt euch jetzt nicht, dass wir komplett durch den Wind sind weil wir über ein solches Thema schreiben & sogar noch Bilder von den armen Tieren zeigen .. es ist einfach so, dass viele nicht hinsehen oder gar Bescheid wissen. Mir persönlich liegt dieses Thema sehr am Herzen, da ich Tiere sehr liebe. Ich habe selbst einen Hund, ein Pferd und zwei Katzen. Hier habe ich zwar 2 Fotos von Affen .. aber werden auch Katzen und Hunde getestet!
Liste mit Firmen, die Tierversuche durchführen (lassen) und Firmen OHNE Tierversuche :
http://beautyjunkies.inbeauty.de/forum/s
WAS HALTET IHR VON TIERVERSUCHEN & WAS DENKT IHR EUCH WENN IHR DIE BILDER SEHT?
LALA